Langstrecke! 35 Jahre Konzertmeisterin

Das MDR-SINFONIEORCHESTER befindet sich nach dem Abschied einiger Kollegen an wichtigen Solopositionen in einem Wandel. Nach 35 Jahren im Rundfunksinfonieorchester Leipzig bzw. im heutigen MDR-Sinfonieorchester verabschiedete sich nun auch Waltraut Wächter im Februar in den Ruhestand. Wie schön, dass sie mit und für uns in diesem Interview noch einmal Rückblick auf diese Zeit hält. Das Interview führte Susanne Schneider.

Susanne Schneider: > Waltraut Wächter – 1. Konzertmeisterin des Rundfunksinfonieorchesters Leipzig < Bereits als ich Kind war, horchte ich bei diesen Worten immer auf, wenn ich sie im Radio vernahm, denn ich empfand den Klang des Namens bereits als Musik, nicht ahnend, dass ich später einmal als Musikerin mit dir in diesem Orchester spielen würde, inzwischen sind es etwas mehr als 27 Jahre. Ich kann es mir noch gar nicht vorstellen, dass du nun nicht mehr auf dem Konzertmeisterstuhl Platz nimmst, sondern als Ruheständlerin im Publikum sitzt. Wie lange ist Musik schon Teil deines Lebens? 

Waltraut Wächter: Bereits seit frühester Kindheit begleitete mich die Musik. Meine Eltern waren sehr musikliebend, besuchten Konzerte und hörten immer viel Musik zu Hause. Darunter auch Violinkonzerte, denn meine Mutter spielte in ihrer Jugend selbst Geige. Es war Tradition bei uns zu Hause, dass an den Sonntagen morgens Kantaten von J.S.Bach erklangen. 

Als ich in Rostock in der 1. Klasse lernte, kam eines Tages eine Delegation von Pädagogen aus der Musikschule – sie waren auf der Suche nach Talenten. Wir sangen, klatschten und beantworteten Fragen.
Am Schluss wurden zwei Kinder ausgewählt, darunter war ich. 

Man fragte mich, welches Instrument ich denn spielen wolle. Meine Antwort kam prompt: die Geige!
Ich hatte von Anfang an sehr gute Geigenlehrer in Rostock. Allerdings erinnere ich mich, dass der Anfang nicht gerade leicht für mich war. Es dauerte mir einfach zu lange, bis ich einen schönen Ton aus meiner Geige heraus bekam. 

Ab dem 2. Jahr platzte dann der Knoten – und ab diesem Zeitpunkt konnte ich mir ein Leben ohne Geige nicht mehr vorstellen. Ich nahm sehr erfolgreich an Jugendwettbewerben teil, hatte oft Vorspiele und Konzerte in der Musikschule.
So war ich es sehr früh gewöhnt, vor Publikum zu spielen, was ich immer als etwas ganz Besonderes empfand. 

Im Rückblick kann ich feststellen, daß ich meine Fähigkeiten auf der Geige ganz natürlich ohne zu großen elterlichen Druck, dafür mit viel Üb-Ausdauer und Begeisterung entwickeln konnte.
Trotz Schule und dem Üben auf der Geige hatte ich eine unbeschwerte Kindheit. So spielte ich auch viel mit meinen Freunden, fuhr Fahrrad oder las spannende Bücher. 

Mit 15 Jahren bereits Konzertmeisterin – im Jugendsinfonieorchester Rostock. Das war eine Festveranstaltung für eine Jugendweihe. Ich schaue geradewegs auf einen nun jungen Erwachsenen (3. Junge von links) – es ist Ralf Schippmann, welcher auch mit mir im Jugendsinfonieorchester spielte – später waren wir 35 Jahre lang Kollegen im Rundfunk-Sinfonieorchester / MDR-Sinfonieorchester in Leipzig!

Bereits mit 14 Jahren stand für mich fest, daß ich Musikerin werden möchte.
Nach dem Abitur studierte ich ein Jahr in der Meisterklasse für Violine in der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin, danach viele Jahre an der Musikhochschule in Leipzig in der Meisterklasse von Gustav Schmahl.
Ein einschneidendes Erlebnis war meine erfolgreiche Teilnahme am 1. Internationalen Fritz-Kreisler-Wettbewerb in Wien. Dort lernte ich beim Empfang nach der Preisverleihung einen meiner Lieblingsgeiger Yehudi Menuhin kennen. Sowohl von den Juroren Wolfgang Schneiderhan als auch von Max Rostal erhielt ich Angebote, bei Ihnen in Wien oder in Bern zu studieren. Leider blieb mir das zu DDR-Zeiten verwehrt. Statt dessen bot man mir im Rahmen eines Studentenaustausches eine Aspirantur am Tschaikowski-Konservatorium in Moskau an. 

Diese 2 Jahre von 1981 – 1983 wurden für mich zu einem Glücksfall. Ich studierte bei Viktor Pikaisen.
Er war selbst 15 Jahre Assistent bei David Oistrach und ein fantastischer Violinist und Pädagoge. 

So erhielt ich dort sozusagen meinen letzten Schliff. Zudem erhielt ich Inspiration durch den Besuch unzähliger Konzerte, konnte z.B. Künstler wie Leonid Kogan, Gidon Kremer, Swjatoslaw Richter oder Emil Gilels erleben, aber auch viele grossartige junge Musiker, welche am Beginn einer vielversprechenden musikalischen Laufbahn standen. 

Nach der Moskauer Zeit kehrte ich nach Leipzig zurück. Durch meine Preise hatte ich viele Konzerte als Solistin mit Orchestern oder mit Kammermusik in der DDR, auch u.a. in Bulgarien, in der CSSR, in
Polen oder in Jugoslawien.

Als junge Violinistin: was bringt wohl die Zukunft?

Zugleich begann ich mit dem Unterrichten an der Leipziger Musikhochschule und an der Spezialschule für Musik in Halle. 

Als junge Violinpädagogin an der Musikhochschule in Leipzig

In diese Zeit, es war im September 1985, fiel dann ein überraschendes Telegramm vom Rundfunksinfonieorchester Leipzig mit der Bitte um einen Anruf. So lief ich zur nächsten Telefonzelle.
Ich wurde gefragt, ob ich kurzfristig für einen russischen Geiger in einem Konzert des RSO Leipzig einspringen könnte. Es handelte sich um das 1. Violinkonzert von Prokofjew – das Konzert wurde live im Rundfunk übertragen. 

Ich hatte Glück – alles lief sehr gut für mich. Nach dem Konzert wurde ich dann vom Orchestervorstand gefragt, ob ich an der frei werdenden Konzertmeisterposition Interesse hätte. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet.
Es gab damals mit ganz wenigen Ausnahmen weltweit so gut wie keine Frauen auf dieser Position in den Orchestern. Das stellte ich mir nicht gerade einfach vor. So mußte ich erst einmal darüber nachdenken und holte mir dabei Beratungshilfe aus meinem Familien-und Freundeskreis. Denn eigentlich hatte ich mich darauf eingerichtet, dass ich in den nächsten Jahren meine solistische Konzerttätigkeit weiter ausbaue und unterrichte. 

Aber letztenendes reizte mich das Angebot dann doch. Ich konnte als Konzertmeisterin in begrenzterem Rahmen auch weiterhin solistisch tätig sein und auch im Lehrauftrag an der Hochschule unterrichten.
So kam es dann auch. Nach einem erfolgreichen Probespiel vor dem gesamten Orchester erhielt ich die Stelle. Eine Woche vor dem Probespiel in Leipzig trat ich als Solistin mit dem Rundfunksinfonieorchester Berlin im Berliner Konzerthaus auf. Ich spielte ein Mozart-Violinkonzert.
Vor dem Wiederholungskonzert wurde der Konzertmeister krank – und ich konnte mich gleich auch noch erfolgreich als Konzertmeisterin bei „Till Eulenspiegel“ von Richard Strauss beweisen.
Eine aufregende Zeit ! 

Würdest Du Deinen Weg noch einmal so gehen?

Ja – auf jeden Fall ! Ich bin sehr dankbar für diese lange Zeit als Konzertmeisterin. Auf vieles hätte ich verzichten müssen, wenn ich den anderen Weg gegangen wäre. So auf die Gemeinschaft mit so vielen verschiedenen Musikern, auf das wunderbare Musiziererlebnis in einem großen Orchester. Ohne das Orchester hätte ich z.B. niemals Werke von Gustav Mahler oder Anton Bruckner spielen können, denn sie haben keine Violinkonzerte geschrieben.
Ich fand es spannend, Partituren zu studieren und geeignete Bogenstriche für die Streicher zu finden. Das Einrichten von Noten gehört ja auch mit zu meinen Aufgaben. 

Als Solistin war ich oft allein unterwegs – nun gab es auch Reisen mit meinem Orchester, mit vielen schönen Begegnungen und Gesprächen quer durch alle Instrumentengruppen. Wir waren gemeinsam glücklich nach gelungenen Konzerten, teilten unsere Freuden, aber auch unsere Sorgen oder Probleme. Ich empfinde zurückblickend die Zeit in unserem Orchester als eine große Lebensschule. Ich habe sehr viel für mich gelernt – dafür bin ich sehr dankbar ! 

Wie war es damals, als junge Konzertmeisterin ins Orchester zu kommen? 

Görgy Garay, dessen Nachfolgerin ich wurde, half mir in den verbleibenden Monaten zwischen Probespiel und Arbeitsbeginn dabei, mich auf meine Konzertmeisterstelle vorzubereiten. Oft spielte ich ihm vor – und es gab lange und interessante Gespräche. 

Das Orchester war damals von der Altersstruktur her gut durchmischt. Natürlich hatte ich von Anfang an ziemlichen Respekt vor den älteren Kollegen, die ja zum Teil 30 Jahre mehr Orchestererfahrung hatten als ich.
So erinnere ich mich noch gut daran, als ich das erste Mal die 9. Sinfonie von Beethoven spielte. Dieses grossartige Werk wurde jährlich am Vorabend des 1.Mai aufgeführt. Ich war auf meiner Geige gut vorbereitet, mußte nun aber als junge Konzertmeisterin die musikalischen Vorstellungen des Dirigenten Heinz Rögner an meine Geigengruppe oder sogar an alle Streicher übermitteln.
Wie drücke ich mich am besten aus ? Wie sage ich meinen erfahrenen Kollegen, was zu tun ist? Jeder junge Konzertmeister muß bis zum heutigen Tag damit seine eigenen Erfahrungen machen.
Ich bekam zum Glück freundliche Unterstützung und Hilfe von vielen meiner Kollegen. Zurückblickend habe ich in den ersten Jahren viel gelernt. Auch konstruktive Kritik und Selbstkritik waren letztenendes hilfreich für mich.
Ich erkannte schon bald für mich, dass das Musizieren in einem grossen Orchester ein ebenso wertvolles musikalisches Erlebnis für mich wurde wie der Auftritt als Violinsolistin mit einem Orchester. 

Meine Geige und ich – wir gehören zusammen.

In meinem 1. Konzertmeisterjahr suchte das Orchester gerade einen neuen Chefdirigenten. So spielte ich eine Spielzeit lang Konzerte ausschließlich mit Gastdirigenten. Das waren neben Max Pommer, welcher dann mein erster Chefdirigent wurde, z.B. Herbert Kegel, Heinz Rögner, Rolf Reuter, Christian Ehwald und viele andere gute DDR-Dirigenten. Gastdirigenten kamen damals vor allem auch aus dem osteuropäischem Raum. 

Ein Konzert in meinem 1. Jahr hat mich besonders tief beeindruckt. Das war ein Konzert mit dem berühmten polnischen Komponisten Witold Lutoslawski, welcher seine eigenen Werke dirigierte. Da kam ein etwas schmächtiger feiner älterer Herr, der mit wenigen Bewegungen so ganz unspektakulär einen Kosmos an faszinierenden Klängen und Farben vor uns ausbreitete – einfach unvergeßlich!
Dass nun wiederum kürzlich in meinem Abschiedskonzert das Konzert für Orchester von Witold Lutoslawski mit dem hervorragenden Dirigenten Robert Trevino auf dem Programm stand, erfüllte mich mit großer Freude und mit schönen Erinnerungen an meine Anfangszeit!
Als Rundfunksinfonieorchester hatten wir einen vorgegeben „Rundfunkauftrag“ zu erfüllen. Der sah vor, daß auch sehr viele zeitgenössische Werke und Uraufführungen von DDR-Komponisten zur Aufführung kamen. So hatten wir ein Modell, dass oft zu Beginn eines Konzertes ein zeitgenössisches Werk auf dem Programm stand, anschliessend kam ein Solokonzert, nach der Pause dann das Hauptwerk. Das waren dann große klassische oder romantische Sinfonien oder sinfonische Chorwerke.

Ab Juli 1991 wurde der Sendebeginn des MDR ab 1.1.1992 vorbereitet. Um unsere neuen MDR-Verträge zu erhalten, wurden die alten Verträge gekündigt. Damit umzugehen war nicht einfach für uns, sorgte bei vielen für Ängste.
Hinzu kam die Abwicklung und die Umwandlung des Grossen Rundfunkorchesters in die MDR-Kammerphilharmonie. Alle älteren Kollegen ab dem 55. Lebensjahr aus dem Grossen Rundfunkorchester wurden gekündigt. Sie erhielten eine Abfindung.
Wie muß es diesen damals ja noch nicht alten Kollegen gegangen sein, auf ihren schönen Beruf als Musiker plötzlich verzichten zu müssen ? Die MDR-Kammerphilharmonie wurde dann im Jahr 2001 mit dem MDR SINFONIEORCHESTER fusioniert. Trotz der damit einhergehenden Probleme – auch diese große Herausforderung hat unser Orchester in den nachfolgenden Jahren letztenendes gut bewältigt. 

Ob als Solistin oder mit dem Orchester – Du bist weit herum gekommen.
Gibt es einen Sternstundenmoment ? Was war ein ganz besonderes Ereignis in der Orchesterdienstzeit in Leipzig? 

Es waren so viele wunderbare Konzertereignisse, die mich begeisterten und berührten, dass ich nur einige stellvertretend nennen kann.
Als Solistin waren es vor allem die Violinkonzerte von Kurt Weill, von Benjamin Britten und das „Offertorium“ von Sofia Gubaidulina im Leipziger Gewandhaus mit unserem Orchester, „Tzigane“ von Maurice Ravel im Schauspielhaus Berlin. Aber auch die Aufführungen von Violinkonzerten von Max Bruch in Rumänien und Antonin Dvorak in Havanna oder die Aufführungen von Violinkonzerten von Kurt Weill oder Ermanno Wolf-Ferrari in den USA (mit dem MIT-Orchester in Boston oder mit dem Thayer-Sinfonieorchester in Lancaster) zählen dazu. 

Leipziger Mozart-Streichtrio (Waltraut Wächter, Matthias Sannemüller, Thomas Fritzsch) mit unseren klassischen Instrumenten im Bachsaal des Bosehauses Leipzig
Konzert mit Barockgeige und dem amerikanischen Cembalisten Mark Kroll

Einige herausragende Beispiele für besonders einprägsame, schöne Konzerte mit meinen 8 Chefdirigenten: Mozart-Werke in der Leipziger Nikolaikirche mit Max Pommer, Mahler-Sinfonien und die 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven beim Papst Paul II. in Rom mit Daniel Nazareth, Bruckner und Mahler-Werke mit Manfred Honeck, französische Chorsinfonik mit Marcello Viotti, Berlioz und konzertante Opern mit Fabio Luisi, die Orgelsinfonie von Saint-Saens in Kaliningrad mit Jun Märkl, Sacre von Strawinsky mit Kristjan Järvi im Leipziger Gewandhaus, Bruckner-Werke mit Dennis Russel Davies. Ich erinnere mich besonders auch an die faszinierenden Aufführungen mit Krzystof Penderecki, an sein Polnisches Requiem in Warschau oder an seine Lucas-Passion in der Kölner Philharmonie.

In den Jahren mit Kristjan Järvi lernten wir Musik aus vielen Regionen der Welt kennen – aus verschiedenen Epochen und Stilrichtungen bis hin zu Volksmusik, Jazz und auch Elektronik. Das war spannend und stellte für uns alle oft eine grosse Herausforderung dar. Ein Konzert mit Kristjan Järvi im Leipziger Gewandhaus mit Werken von Arvo Pärt, welcher selbst in den Proben und im Konzert anwesend war, hinterliess bei mir einen bleibenden Eindruck. Hinzu kamen unzählige Konzerte und interessante Programme mit unseren Gastdirigenten aus dem In-und Ausland. 

1993 – Unser Orchester und Chor in Rom beim Papst Johannes Paul II. mit der 9. Sinfonie von Beethoven mit Daniel Nazareth.
Gemeinsam in die Partitur vertieft – mit Mstislaw Rostropowitsch beim Festival in Evián 2001.
Probenpause – mit Manfred Honeck
Auf einem Empfang nach einem Konzert in Havanna mit unserem damaligen langjährigen Chefdirigenten Fabio Luisi.
2002 Havanna – im Gespräch mit MDR-Intendant Prof. Udo Reiter.

An wunderbare Konzerterlebnisse mit Dirigentinnen der jüngeren Generation, wie zuletzt mit Oksana Lyniv, Ruth Reinhardt oder Kristiina Poska werde ich mich immer gern erinnern.
Auch Filmmusiken nahmen in den vergangenen Jahren einen grösseren Raum ein – mich faszinierten hierbei vor allem die Aufführung mit Frank Strobel zu dem Stummfilm „Goldrausch“ von Charlie Chaplin oder mit Kristjan Järvi die Einspielung zu „Cloud Atlas“ von Tom Tykwer. 

Sternstundenmomente bescherten mir auch regelmässig die Konzerte mit Chorsinfonik mit unserem grossartigen Rundfunkchor, so seien stellvertretend genannt besonders die Aufführungen der Requien von Verdi, Brahms, Mozart, Fauré und das War Reqiem von Britten, die 2.Sinfonie von Gustav Mahler und natürlich die 9.Sinfonie von Ludwig van Beethoven. 

Wie prägte diese Zeit rückblickend Dein Leben? 

Mein Leben als Musikerin verlangte von mir viel Disziplin und Durchhaltevermögen. Oft gab es besonders anstrengende Zeiten: neben den Proben, Konzerten und dem vielen Üben sass ich oft bis
Mitternacht über Notenberge, die ich durchsah und für den praktischen Gebrauch einzurichten hatte. 

In meinen jüngeren Jahren kamen noch viele Solokonzerte hinzu, oft verbunden mit langen Reisen sowie das Unterrichten an der Leipziger Musikhochschule. Schon recht früh machte ich mir Gedanken, wie ich das alles kräftemässig und gesundheitlich über einen doch sehr langen Zeitraum durchhalten werde. 

Ich ging viel in die Natur, auch einige Jahre ins Fitnessstudio, in den letzten Jahren half mir vor allem die Alexandertechnik dabei, körperlich fit zu bleiben. Und natürlich waren es auch immer wieder Telefonate, Treffen und gemeinsame Unternehmungen mit meinen Freunden und Familie, die mir in stressigen Zeiten halfen, mich wieder zu erden.
Durch meine Konzertreisen lernte ich viele Länder und Kulturen kennen, besuchte Konzerte, Theater und Galerien. So faszinierten mich in Madrid die Gemälde von Gauguin oder in Amsterdam die Gemälde von van Gogh.
In meinem Beruf lernte ich nicht nur Disziplin, sondern auch Toleranz und Ausdauer in schwierigen Situationen. Als Konzertmeisterin musste ich in der Lage sein, ausgleichend zu agieren, aktiv zu sein oder aber geduldig abzuwarten, bis sich Probleme lösten – das alles half mir auch in vielen anderen Lebensbereichen. 

Interessante Gespräche mit Dirigenten und Solisten, die zu uns kamen, waren wichtig und sehr bereichernd für mich.
Dankbar bin ich auch immer wieder über die Freude, die mir das gemeinsame Musizieren mit meinen Kollegen brachte. Das Spielen auf der Bühne, das unmittelbare Musikerlebnis teilen zu dürfen, in frohe, dankbare und berührte Gesichter des Publikums zu sehen – das hat mir immer sehr viel bedeutet. 

Was war das Kurioseste, was Du auf musikalischen Reisen erlebt hast ? 

Da gab es einige Situationen. 1995 flog ich nach Boston zu Konzerten. Übrigens mit einem Doppelgeigenkasten. Denn ich spielte nicht nur das Weill-Violinkonzert, sondern innerhalb eines Kammermusikfestivals auch Barockgeige. Das nächste Konzert war in Mexiko. Dort sollte ich in der Universitätsstadt Querétaro mit dem dortigen Orchester das Violinkonzert von Max Bruch spielen. 

Da ich zwischendurch noch eine Woche Zeit hatte, flog ich zu Freunden nach Las Vegas. Als ich dann von dort aus nach Mexiko abfliegen wollte, stand direkt am Gate ein „einarmiger Bandit“ – ein Spielautomat. Das musste ich natürlich versuchen – und schaffte dann im letzten Moment mit einer Handvoll Münzen meinen Flieger. Kaum hatte ich Platz genommen, da ertönte aus dem Lautsprecher die Ansage, dass man sich bitte zum Flug nach Chicago anschnallen möchte. Ich geriet leicht in Panik, wollte ich doch über Phoenix nach Mexiko fliegen. Zum Glück war ich im richtigen Flugzeug, man hatte nur das Ziel benannt, aber nicht den Zwischenhalt. Angekommen in Mexiko-Stadt wartete ein junger Mann mit einem Schild mit meinem Namen auf dem Flughafen. Er sprach nur spanisch, ich verstand kein Wort. Wir stiegen dann in einen Bus. Die Fahrt übers Land, so schien es mir, nahm kein Ende. Zwischendurch erhielt ich ein Lunchpaket und nach gefühlten 3-4 Stunden stiegen wir auf freier Strecke aus. Dort wurde ich von dem jungen Mann in ein nahe gelegenes Hotel gebracht. Ich bekam zwar ein Zimmer zugeteilt, aber niemand wusste dort etwas von einem Konzert. Es gab dort niemanden, der sich um mich kümmerte. Das war schon ein merkwürdiges Gefühl. Erst am nächsten Vormittag holte mich dann der Dirigent zum gemeinsamen Essen ab. Anschliessend war Probe mit dem Orchester. Zum Essen gab es als Delikatesse u.a. gebratene Insekten – das erfuhr ich zum Glück erst danach… Das Konzert war wunderbar, aber der Rückflug nach Las Vegas wurde wieder sehr aufregend. In den USA, in Phoenix zwischengelandet, wollte man mich nicht weiterreisen lassen. Es kam sogar die Flughafenpolizei. Ich hatte zu meinem Pech meine Aufenthaltsgenehmigung für die USA bei meinen Freunden in Las Vegas vergessen. Schliesslich rettete mich, daß ich die Flugtickets nach Deutschland bei mir hatte und somit beweisen konnte, dass ich auch wieder aus den USA ausreise. Und zum Glück fand sich dann noch ein netter Gepäckwagenfahrer, der gerade vorbeifuhr und mich mitnahm zur Abflugstelle nach Las Vegas, denn die Zeit bis zum Abflug war äusserst knapp. Seine Grossmutter war, wie er mir erzählte aus Jena. Und als ich ihm in meinem Ausweis zeigte, dass ich in Jena geboren bin, rief er sogar noch schnell an – und mein Anschlussflieger nach Las Vegas wartete tatsächlich noch einige Minuten auf mich!
Das war wirklich eine kuriose Reise !
Noch eine komische Situation ganz anderer Art erfuhr ich gleich zu Beginn meiner Konzertmeistertätigkeit. Wir hatten einen Gastdirigenten aus Wien. Zu diesem Zeitpunkt gab es in Österreich noch keine Frau als Konzertmeisterin und auch nur sehr wenige Frauen in den Orchestern dort. Der Dirigent kam zur 1. Probe und sah mich ziemlich irritiert an. Er dachte, ich sitze nur vertretungsweise in der ersten Probe auf der 1. Position, da der Konzertmeister verhindert war. So fragte er mich dann tatsächlich, wann der Konzertmeister denn käme. Das hat dann wiederum mich irritiert. Nach der Klärung lief dann aber alles wunderbar und wir hatten ein schönes Konzert zusammen. 

Ist Dir ein besonders schöner Saal in Erinnerung geblieben ? 

Ich habe in vielen schönen Sälen gespielt, so im Concertgebouw Amsterdam, im Salle Pleyel in Paris, in der Berliner Philharmonie oder in der Suntory Hall in Tokio und in vielen anderen. Aber mein absoluter Favorit waren immer unsere Konzerte im Goldenen Saal des Wiener Musikverein, aus welchem auch jährlich die Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker übertragen werden. Architektonisch, optisch und akustisch ein Traum! Und sehr geschichtsträchtig: schon Gustav Mahler und Richard Strauss dirigierten dort. Das war jedes Mal ein tolles Gefühl, dort auf dem Podium musizieren zu dürfen. 

Ein Orchester besteht aus vielen starken Persönlichkeiten, die jahrelang „ihr“ Instrument perfekt spielen lernten, die alle ein Probespiel erfolgreich für sich entschieden und sich nun in jedem Konzert neu zusammenfinden müssen, um Partituren zu eindrucksvollem Leben zu erwecken. An der Konzertmeisterposition sitzt man zwischen Dirigent:innen und Musiker:innen, da gibt es nicht nur Höhenflüge, sondern auch mal Zoff. Dennoch muss man als Konzertmeister immer führen, vermitteln, alle mitziehen und selbst auch noch herausragende Soli abliefern. Wie bist Du in diese grosse Herausforderung hineingewachsen ? Wie hast Du Dich all die Jahre immer wieder motiviert, auch in schwierigen Situationen beste Ergebnisse zu erreichen? 

Die Konzertmeisterposition zwischen Dirigent:innen und Musiker:innen war tatsächlich nicht immer einfach zu handhaben. Nach dem vielen häuslichen Üben und Einrichten der Noten kam unweigerlich die erste Probe. Ich habe vor allem den ersten Probetag immer als eine grosse Herausforderung für mich gesehen. Oft kamen Gastdirigenten zum ersten Mal zu uns. Dann stellten sich für uns gleich so einige Fragen: wie wird die Probenatmosphäre sein? Stimmt die Chemie? Wird vielleicht zu viel erklärt, was sehr ermüdend sein kann oder bekommen wir durch ein sehr gutes musikalisches Dirigat bereits von Anfang gut umsetzbare Informationen für unsere Spielweise und für das Zusammenspiel? Wie werden die Tempi sein? Erkennt jeder Musiker von seinem Platz aus anhand des Dirigierens, wie er sich einzufügen hat? Bei uns unbekannten Werken: was spielen die anderen? Hoffentlich setzen wir an der richtigen Stelle ein? Ich musste sozusagen immer auf der Stuhlkante sitzen, um sofort neben dem Spielen bereit zu sein, zu klären, zu vermitteln oder auch zu beschwichtigen.
Meine schwerste Aufgabe am Anfang eines Probenprozesses war es ganz oft, zu koordinieren. So konnte es passieren, dass im gleichen Moment Kollegen hinter mir Fragen zu den Geigenstrichen hatten, gleichzeitig wollte sich ein anderer Kollege, beispielsweise vom ersten Bratschen- oder Cellopult mit mir abstimmen, und der Dirigent brauchte mich auch gerade als Übermittler. So musste ich mich nach allen Seiten hin so kurz und klar wie möglich fassen, manche aufschiebbare Klärung versuchte ich, auf die Pause verschieben. 

Manchmal war es auch nötig, dass ich nach Absprache oder auch Diskussion mit dem Dirigenten meine sorgsam ausgedachten und ausprobierten Streicher-Bogenstriche über Bord werfen musste, um etwas anderes vorzuschlagen.
Das bedeutete oft eine grosse Flexibilität meinerseits und zuweilen sogar völlige Zurücknahme. Vor allem dann, wenn ich feststellen musste, dass dem Dirigenten wohl eine andere Interpretation des Werkes vorschwebte als mir. 

Aber: waren auch meine Kollegen dazu bereit, die ihnen vielleicht auch ungewohnte Dirigentenauffassung gleich zu akzeptieren und meine geänderten Strichvorschläge umsetzen?
Schliesslich waren alle hochausgebildete Musiker und Persönlichkeiten mit eigenen Vorstellungen und Ansichten. Ich sass also genau dazwischen und versuchte, nach allen Seiten ruhig und ausgleichend zu vermitteln. 

Und natürlich konnte ich es gar nicht immer jedem recht machen, was dann auch unweigerlich zu Diskussionen führte. In den ersten Jahren war ich ganz sicherlich oft recht angespannt in unerwarteten Situationen, mit denen ich mich auseinandersetzen musste. Damit hatte ich ja noch wenig Erfahrung. Aber im Laufe der Jahre lernte ich vieles, z.B. auch, nicht jede Kritik oder Bemerkung zu sehr persönlich zu nehmen. Als Musiker reagieren wir – auch gerade in Stresssituationen – oft emotional. Und das ist auch gut so. So wurde mit der Zeit vieles einfacher für mich. Ich bemühte mich, ruhig, sachlich und freundlich zu klären, was nötig war. 

Und die Konzerte vor Augen, freute ich mich dennoch auf das gemeinsame Musizieren und die Freude, die es mir bereitete. So fand alles Anstrengende immer einen guten und oft auch schönen, mich erfüllenden Abschluss.
Ich habe es immer sehr gemocht und geschätzt, mit welcher Hingabe und Energie wir dann alle in den Konzerten gemeinsam musizierten! 

Ja – wie habe ich mich immer wieder motiviert? 

Tatsächlich war es vor allem die Musik selbst, die mir immer wieder neue Motivation, Kraft und innere Zufriedenheit gab. Aber natürlich brauchte ich auch dringend einen Ausgleich. So oft ich konnte, war ich in der Natur, ging viel spazieren oder fuhr Rad. 

Wichtig war es für mich auch zu reflektieren, was am Tag im Orchester gewesen war – ich überlegte mir, was ich das nächste Mal vielleicht anders oder auch besser machen konnte. 

Immer den Überblick behalten
Wanderurlaub auf Island
Radtour in der Umgebung von Zwenkau

Und nun zur Zukunft: Gibt es musikalische Zukunftspläne ? Wird die Geige noch eine Rolle in Deinem Leben spielen oder ist es nun genug? 

Meine Geige gehört zu mir, zu meinem Leben. Und natürlich werde ich in den nächsten Jahren auch weiterhin spielen, aber mehr im privaten Kreis oder einfach für mich selbst zur Freude. 

Gern werde ich auch meine Erfahrungen als Musikerin an junge, begabte Geiger weitergeben.
Ich freue mich aber auch sehr darauf, meine nun frei gewordene Zeit für viele andere Interessen und Begegnungen nutzen zu können. Und das in dem guten Gefühl, ein sehr erfüllendes Musikerleben gehabt zu haben, wofür ich unendlich dankbar bin. 

Glücklich in der Natur

Abseits der Geige: Wofür hattest Du nie genug Zeit, hast Du besondere Pläne für Deinen neuen Lebensabschnitt? 

Ich freue mich darauf, dass ich nun mehr Zeit mit meinen Freunden und der Familie verbringen kann.
Gern bin ich auch in der Natur, gehe spazieren, fahre Rad oder wandere – ich werde auch oft an der Ostsee sein. Rostock ist meine 2. Heimat – dorthin habe ich noch Verbindungen und Freunde. Auch möchte ich gern ab und zu verreisen. Und auch in Deutschland gibt es noch viel Interessantes für mich zu entdecken.
Ich freue mich auf Kulturerlebnisse – auf Konzerte, Opern, Schauspiel, Galerien, Buchlesungen. 

Zu Hause ein gutes Buch zu lesen und es mir bei einem Glas Wein gemütlich zu machen – das gehört auch dazu.
Ganz besonders freue ich mich auch darauf, Konzerte meines ehemaligen Orchesters, des MDR-Sinfonieorchester zu besuchen. Mit vielen meiner ehemaligen Kollegen bin ich noch in Kontakt. Demnächst, im Jahr 2024, stehen zwei grössere Ereignisse für das Orchester an. So das 100-jährige Orchesterjubiläum und der 200. Geburtstag von Anton Bruckner. Was für ein Glücksfall für das Orchester, diese Jubiläen mit Chefdirigent Denis Russel Davies vorbereiten und gestalten zu können, der zudem auch noch als ein ausgewiesener Bruckner-Spezialist gilt! Ich werde dann auf der anderen Seite sitzen und mich von der Musik und dem Engagement meiner ehemaligen Kollegen begeistern lassen. 

Was möchtest Du dem musikalischen Nachwuchs mit auf den Weg geben? 

Das Wichtigste für junge Musiker ist meiner Meinung nach neben der musikalischen Begabung die Begeisterung und Liebe für die Musik und ihr Instrument.
Ohne für den Musikerberuf zu brennen, würde es wohl sehr schwer werden, ein ganzes Leben damit zu verbringen. Ausdauer und Disziplin sind wichtige Voraussetzungen, die ein junger Musiker mitbringen sollte.
Und vor allem: Durchstehvermögen auch in schwierigen Lebensphasen.
Auch wenn mal nicht alles wie gewünscht verläuft: immer weitermachen, nicht gleich aufgeben ! 

Grosse Offenheit und Empathie gegenüber Menschen aus allen Kulturkreisen helfen dabei, sich gut in der Musikwelt zurechtzufinden und sich zu vernetzen.
Immer weiter lernen, Konzerte und Kurse besuchen. Austausch mit anderen jungen Musikern suchen, gemeinsam musizieren.
Sich selbst immer wieder fragen, was man noch besser machen kann.
Interessiert sein auch an anderen Kunstformen wie beispielsweise Literatur, Malerei und Architektur.
Ruhephasen, sportlicher Ausgleich und Treffen mit Freunden geben Raum zum Entspannen und für das Sammeln neuer Kräfte. 

Zum letzten Mal auf der Gewandhausbühne am 13.2.2022.

Vielen Dank, es war eine große Freude, mit dir noch einmal so intensiv Rückschau zu halten, viele schöne, gemeinsam erlebte Momente fielen auch mir bei deinem Erzählen ein.

Liebe Waltraut, alles Gute im neuen Lebensabschnitt, ich konnte leider bei deinem Abschiedskonzert nicht dabei sein, denke aber gern an „unser“ letztes gemeinsames Konzert (das in Bad Lauchstädt war) zurück. Damals entstand dieses Bild, eine schöne Erinnerung für mich persönlich. Ich freue mich auf ein Wiedersehen im Konzert, wenn du im Saal lauschst und hoffentlich Freude an uns hast. Bleib uns wohlgewogen und eine Freundin des Orchesters.

Kleiner Plausch bei der Vorbereitung zum Konzert in Bad Lauchstädt im Februar 2022 – zum Glück drückte ich auch auf den Auslöser der Kamera, so ist das Foto eine schöne Erinnerung für mich persönlich. (Susanne Schneider)

An die Orchesterfreunde: 

Mein mich sehr berührendes Abschiedskonzert ist nun schon einige Wochen her – und die Welt um uns herum hat sich in einer für uns unfassbaren Weise geändert. Der Krieg in der Ukraine erschüttert und entsetzt uns zutiefst – und wir fragen uns, was wir tun können und wie es nun weiter gehen soll. 

Mit unseren Gedanken sind wir bei den vielen Menschen, die schrecklich leiden müssen oder sogar ihr Leben verlieren, die aus ihrem Land flüchten müssen, um zu überleben.
Schon durch die Corona-Krise wurde uns bewusst, dass nichts mehr selbstverständlich ist.
Wie glücklich waren wir und unser Publikum, wenn wir nach Monaten des Lockdowns endlich wieder gemeinsam am MusikErleben teilnehmen konnten!
Wir können es uns nur schwer ausmalen, wie es diesen vielen Menschen geht, die ihr Zuhause und vielleicht sogar Familienmitglieder und Freunde verloren haben.
Es ist eine grosse menschliche Katastrophe! Gerade jetzt ist es umso wichtiger, dass unsere Orchester die Musik als Zeichen der Hoffnung auf Frieden, der Zuversicht und des Trostes in die Welt senden.
Als ehemaliges Mitglied des MDR-Sinfonieorchesters bedanke ich mich sehr herzlich für die vielfältige Unterstützung des Freundeskreises!
Es war für mich immer ein schönes Gefühl zu wissen, dass wir einen Freundeskreis haben, mit dem wir uns sehr verbunden fühlen und mit dem wir unsere Freude an der Musik teilen können.
Ich wünsche Ihnen allen von Herzen Gesundheit, Zuversicht und Hoffnung in diesen unsicheren Zeiten. Mögen Ihnen die Musik und die Begegnungen mit den Musikern Freude und viel Kraft für ihr eigenes Leben geben. 

Alles Gute für Sie – Auf Wiedersehen im Konzertsaal! 

Ihre Waltraut Wächter 

Ein Kommentar zu „Langstrecke! 35 Jahre Konzertmeisterin

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  1. Wow! Das liest sich ja wie ein spannendes Buch! Lieben Dank für diese interessanten, beeindruckenden Erinnerungen! Ich wünsche Dir mindestens genauso viele Abenteuer als Ruheständlerin liebe Waltraut! Vielleicht mit weniger Tempo, dafür mit viel Schlaf, bester Gesundheit, viel Lachen und Unbeschwertheit!
    Du hast das MDR Sinfonieorchester jahrzehntelang mit geprägt. Dafür möchte ich Dir von Herzen danke sagen!
    Alles Gute, Britta Croissant

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